
FAKTEN
Die Faszination an Medizin wurde durch meinen tatsächlich erlernten Beruf der Zahntechnikerin enorm gepusht. Anatomievorlesungen hatten mich regelrecht in den Bann gezogen.
Oberflächlich katholisch geprägt aufgewachsen, ohne jeglichem geschichtlichem sowie ernsthaften Backround entdeckte ich auf Reisen mit meiner Leidenschaft zur S/W Fotografie die mystische Magie alter Kirchen, Rituale und Spiritualität.
Diese enormen Gegensätze bildeten in meinem präfrontalem Kortex bzw. im Default- Mode- Network eine Art Symbiose und ließ bis heute -nicht alltägliche- Ideen und Phantasien entstehen.
Der Tag der Tage kam, nennen wir es vereinfacht "Coming out des Inneren Ichs", an dem es mir einfach bewusst wurde.
Nun hatte ich für mich selbst die Antwort gefunden.
Anonym in den Dunklen Clubs Berlins, verhüllt in der Glitzerwelt der arabischen Emirate, abseits jeder Zivilisation im Dschungel Lateinamerikas mit Flora und Fauna oder einfach an einem Rückzugsort bei klassischer Musik und Ausblendung aller Einflüsse der menschlichen Tristesse lasse ich mich treiben und inspirieren.
Meine Farbpalette ist sehr konzentriert gehalten um die gedanklichen Gegensätze widerzuspiegeln: schwarz, weiss, silber mit einem Hauch von neongelb.
Mehr bedarf es in der Regel nicht.
Das spiegelt sich auch in all meinen Werken wieder. Nur selten ist mehr Farbe im Spiel und bildet somit eine Besonderheit der aktuellen Stimmungslage oder Erfahrung des einen speziellen Augenblicks.
URSPRUNG & PHILOSOPHIE
ZAHNTECHNIK
Zahntechnische Laborarbeit: Das eigene Gebiss in einem historischen aufgearbeitetem Mittelwertartikulator zur funktionellen und optischen Darstellung der Okklusion.


IMPRESSIONEN
Inspirierende Orte: Berlin, Barcelona, Lateinamerika in S/ W.



